Stand by...

Fassadendämmung und Putzfassade

Fassadendämmung und Putzfassade

Das ein Haus, wenn es gebaut wird, auch ordentlich gedämmt wird, ist in der heutigen Zeit schon selbstverständlich. Nachdem das Mauerwerk also fertig gestellt ist, wird eine Dämmschicht aufgetragen und dann wird die Fassade gestaltet. Eine Putzfassade ist dabei die häufigste Variante, die gewählt wird.

Sie hat den Vorteil, in der Anschaffung günstiger zu sein als Klinkersteine. Im Zeitablauf ändern sich diese Vorteile zwar, da ein Klinker dauerhaft ist und allenfalls mal eine Fugenauffrischung braucht. Eine Putzfassade hingegen muss im Zeitablauf frisch gestrichen werden.

Mineralischer Aussenputz zum Beispiel bietet den Vorteil, dass er diffusionsoffen ist. Das heißt: Die Fassade des Hauses kann atmen, man hat sein Haus also nicht unter eine Kunststoff-Käseglocke gesetzt. Man kennt das von günstigen Regenjacken: Darin schwitzt man schnell, während die besseren atmungsaktiven Jacken die Feuchtigkeit nach Außen transportieren. Ähnlich funktioniert eine Fassade, die atmen kann.

Spannend sind auch Wärmedämmputze. Hierbei handelt es sich um einen Grundputz, dem Zuschlagstoffe wie Perlite, Bimsstein oder Polystyrolkugeln zugefügt werden. Diese Zuschlagstoffe sorgen dann dafür, dass keine Wärme durch die Wand geleitet wird: Im Innern des Hauses bleibt es im Winter mit weniger Energieeinsatz gemütlich warm. Im Sommer heizt sich das Innere des Hauses längst nicht so schnell auf. Aber: Diese Form der Wärmedämmung ist nach wie vor nicht so gut wie andere Wärmeverbundsysteme, sollte also nur dort, wo nicht anders möglich, zum Einsatz kommen.

Foto Quelle Jochen Laier


0 Comment(s). Add a comment or Trackback

Leave a comment ↓

Welcome back, (change)

submitting...

Impressum